Werden wir in Zukunft mehr Zeit zum Lernen haben?
In Kapitel 6 der «Digitalen Kompetenz» befassen sich Werner Hartmann und Alois Hundertpfund mit digitalen Tools und weisen auf das Dilemma hin, entweder sich im Tool-Dschungel oder den Anschluss an das digitale Zeitalter zu verlieren (1).
Das didaktische Hauptproblem

Kommentare
Den Tool-Dschungel gibt es leider doch. Zwar wären eigentlich nur wenige nötig, aber es gibt eben schon (zu) viele. Nur schon: Wie viele Kanäle müsste ich beachten auf denen Informationen hereinkommen könnten? Ich berate Kunden - wenn ich daran denke, auf wie vielen Plattformen und in wie vielen Tools ich meine Informationen zusammensuchen muss - ein Graus. Von gemeinsamem Lernen will ich hier noch nicht einmal sprechen.
Oberste Prämisse für meine SchülerInnen war die smartphone-optimierte Anwendung. Da lichten sich die Reihen der Anwendungen massiv. Zudem habe ich meist für eine Aufgabe nur eine, oft aber für jede Aufgabe eine andere Anwendung zugelassen.
Es gibt keinen Tool-Dschungel. Zum Lesen, Schreiben, Sprechen und Teilen von Informationen aller Art sind wenige, an einer Hand abzuzählende Tools notwendig. Der Computer ermöglicht das orts- und zeitunabhängige Lernen im Sinn von Prosumieren und Teilen. Dies war vor dem Smartphone zwar auch, aber nur bedingt möglich.
Nach wie vor beeinflusst der Computer das Lernen nur am Rande - und in der Schule überhaupt nicht. Nach wie vor reden Leute übers digitale Lernen, obwohl sie vom unabdingbar damit verbundenen Handwerk kaum etwas verstehen.
Schöner Artikel - vielen Dank! Meine Meinung dazu: Mehr Zeit um vieles zu lernen… weniger Kraft zur Konzentration der Kräfte auf ein spezifisches Thema.
Einen Kommentar schreiben
Leave a comment