Mein Name ist Peter Addor. Ich lebe in Italien, Sri Lanka und der Schweiz, wo ich herkomme. Meine Betätigungsfelder sind mathematische Kategorientheorie, System Dynamics und nicht-lineare dynamische Systeme. Daneben mache ich digitale Kunst.
Hass im Netz - kritische Gedanken zu Ingrid Brodnigs Buch
| Von Peter Addor
Kommentare
Peter Addor
• 20.01.2017 10:03
Interessant! Woher hast Du das mit der 30000 köpfigen Fake-News Abteilung in den USA?
Josef Stadelmann
• 20.01.2017 09:45
zu (4) FakeNews und Zensur …
Wenn ein Herr Mass mitteilt, dass die Terroristen nicht mit den Flüchtlingen nach Deutschland gekommen sind. Wir alle aber vom Gegenteil überzeugt sind und dies auch kund tun, glauben dass es so ist, mitunter sogar schmerzlich erfahren müssen. Was ist denn das? Wohl doch eine FakeNews vom Herrn Mass persönlich welche in Zukunft schlicht gelöscht werden müsste.
Mein Grundsatz lautet daher:
An ihren Werken werdet Ihr sie erkennen.
Steht schon in der Bibel. Trifft heute mehr denn je zu.
Man muss heute von Staates wegen (siehe Merkel und Maas) FB an die Kandare nehmen weil es effizienter ist und sich nicht um die Meinungen der Mainstream und Lügenpresse kümmert. Und diese Effizienz und Tatsache ist natürlich für diese Politiker gar nicht gut die durch Weisungen sogar Gerichte und die Richter steuern.
Und wenn man sieht dass es in USA eine ganze Abteilung von ca. 30’000 Leuten gibt die nur Falschmeldungen aber diese im Sinn der Administration produzieren müssen, was ist denn das? FakeNews oder Politik oder was? Aber eins ist sicher. Das dient zur Verwirrung vom Volk, zum Verleiten desselben, so dass das Volk am Schluss nach mehr Sicherheit schreit. Dem folgt dann die vermehrte Einschüchterung und Kontrolle des Bürgers, dem Aufblasen des Sicherheitsapparates. Natürlich ist das alles Verschwörungstheorie. Oder doch nicht? Eins ist sicher: An Ihren Werken werdet Ihr sie erkennen. Hoffe nur dass es dann nicht zu spät ist für uns alle, für Euch alle, egal wo ihr steht.
Peter Addor
• 21.01.2017 00:05
Lieber Ralf
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir sind uns einig, dass eine Fragmentierung in Echokammern für eine gesunde Gesellschaft nichts Positives ist. Wer aber auf SoMe herumhackt, um das zu verhindern, betreibt nur Symptombekämpfung.
Du hast recht, wenn Du sagst, dass Facebook-Freundskreis bestehe meistens aus “persönlichen Freunde, die man auch getroffen hat im realen Leben oder die man von der Schule oder der Nachbarschaft kennt. Auch Arbeitsnetzwerke sind sehr stark ausgeprägt”. Genau ein solcher Freundeskreis ist beileibe nicht gesinnungshomogen! Leute aus der Nachbarschaft und aus dem Arbeitsumfeld haben ja nicht eine homogene Gesinnung. Da kann es grosse Differenzen geben.
Und ja, Du hast recht, dass es Leute gibt, die ihren Freundekreis genau auswählen. Ich habe einen Bekannten, der meine Bitte um Facebook-Vernetzung ablehnte, weil er sich nur mit ausgewählten Leuten vernetzen wolle. Das war einer von vielleicht 500. Es braucht enorme Disziplin, um nur gleichgesinnte aufzunehmen. Zudem kann man ja nicht mit jedem zuerst einen Gesinnungstest machen.
In einem Fall, wo der Mensch seinen Freundeskreis schon bei der Selektion gesinnungshomogen hält, bzw. mit der Zeit homogenisiert, ist dieser Mensch dafür besorgt und also nicht ein geheimer Algorithmus.
Liebe Grüsse,
Peter
Ralf Lippold
• 20.01.2017 10:39
Danke Peter für die sehr aufschlussreichen Erläuterungen zu einem Phänomen, dem wir gegenwärtig ständig begegnen.
Zu dem Folgenden
“Auch auf Facebook ist ein Freundeskreis niemals derart homogen, wie es Pariser hier voraussetzt.”
kann ich sagen, dass dies u.U. bei uns beiden persönlich vorliegt (wobei wir selbstverständlich immer einen bestimmten Bias auf Themen und Netzwerke haben aus denen sich dann Freundeskreise speisen).
Wenn ich mich jedoch in meinen lokalen Netzwerken umschaue (hier in Sachsen, unabhängig ob es sich um Sachsen, Deutsche oder Zugewanderte handelt) sind es oft sehr eng begrenzte Netzwerke, in denen sich die Menschen austauschen. Entweder nur persönliche Freunde, die man auch getroffen hat im realen Leben oder die man von der Schule oder der Nachbarschaft kennt. Auch Arbeitsnetzwerke sind sehr stark ausgeprägt.
Weniger ausgeprägt, und hier unterscheiden sich Global Citizens, die sich mit den unterschiedlichsten Menschen verbinden, von “normalen” Bürgern, die in ihrer Stadt, Kommune oder Nachbarschaft leben (und sich wohlfühlen), ist dieses mutige Offensein für das Unbekannte. Da zieht es die eine oder den anderen schnell in die “Echokammern”, in denen vielleicht ein Freund oder Arbeitskollege schon ist und schon fühlt man sich abgeholt, verstanden und irgendwie Teil einer Gruppe, die etwas gemeinsam macht.
Doch ist dies eine Entwicklung für eine gesunde Zukunft, in der Vielfalt als etwas Positives von allen gesehen wird?
Kommentare
Interessant! Woher hast Du das mit der 30000 köpfigen Fake-News Abteilung in den USA?
zu (4) FakeNews und Zensur …
Wenn ein Herr Mass mitteilt, dass die Terroristen nicht mit den Flüchtlingen nach Deutschland gekommen sind. Wir alle aber vom Gegenteil überzeugt sind und dies auch kund tun, glauben dass es so ist, mitunter sogar schmerzlich erfahren müssen. Was ist denn das? Wohl doch eine FakeNews vom Herrn Mass persönlich welche in Zukunft schlicht gelöscht werden müsste.
Mein Grundsatz lautet daher:
An ihren Werken werdet Ihr sie erkennen.
Steht schon in der Bibel. Trifft heute mehr denn je zu.
Man muss heute von Staates wegen (siehe Merkel und Maas) FB an die Kandare nehmen weil es effizienter ist und sich nicht um die Meinungen der Mainstream und Lügenpresse kümmert. Und diese Effizienz und Tatsache ist natürlich für diese Politiker gar nicht gut die durch Weisungen sogar Gerichte und die Richter steuern.
Und wenn man sieht dass es in USA eine ganze Abteilung von ca. 30’000 Leuten gibt die nur Falschmeldungen aber diese im Sinn der Administration produzieren müssen, was ist denn das? FakeNews oder Politik oder was? Aber eins ist sicher. Das dient zur Verwirrung vom Volk, zum Verleiten desselben, so dass das Volk am Schluss nach mehr Sicherheit schreit. Dem folgt dann die vermehrte Einschüchterung und Kontrolle des Bürgers, dem Aufblasen des Sicherheitsapparates. Natürlich ist das alles Verschwörungstheorie. Oder doch nicht? Eins ist sicher: An Ihren Werken werdet Ihr sie erkennen. Hoffe nur dass es dann nicht zu spät ist für uns alle, für Euch alle, egal wo ihr steht.
Lieber Ralf
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir sind uns einig, dass eine Fragmentierung in Echokammern für eine gesunde Gesellschaft nichts Positives ist. Wer aber auf SoMe herumhackt, um das zu verhindern, betreibt nur Symptombekämpfung.
Du hast recht, wenn Du sagst, dass Facebook-Freundskreis bestehe meistens aus “persönlichen Freunde, die man auch getroffen hat im realen Leben oder die man von der Schule oder der Nachbarschaft kennt. Auch Arbeitsnetzwerke sind sehr stark ausgeprägt”. Genau ein solcher Freundeskreis ist beileibe nicht gesinnungshomogen! Leute aus der Nachbarschaft und aus dem Arbeitsumfeld haben ja nicht eine homogene Gesinnung. Da kann es grosse Differenzen geben.
Und ja, Du hast recht, dass es Leute gibt, die ihren Freundekreis genau auswählen. Ich habe einen Bekannten, der meine Bitte um Facebook-Vernetzung ablehnte, weil er sich nur mit ausgewählten Leuten vernetzen wolle. Das war einer von vielleicht 500. Es braucht enorme Disziplin, um nur gleichgesinnte aufzunehmen. Zudem kann man ja nicht mit jedem zuerst einen Gesinnungstest machen.
In einem Fall, wo der Mensch seinen Freundeskreis schon bei der Selektion gesinnungshomogen hält, bzw. mit der Zeit homogenisiert, ist dieser Mensch dafür besorgt und also nicht ein geheimer Algorithmus.
Liebe Grüsse,
Peter
Danke Peter für die sehr aufschlussreichen Erläuterungen zu einem Phänomen, dem wir gegenwärtig ständig begegnen.
Zu dem Folgenden
“Auch auf Facebook ist ein Freundeskreis niemals derart homogen, wie es Pariser hier voraussetzt.”
kann ich sagen, dass dies u.U. bei uns beiden persönlich vorliegt (wobei wir selbstverständlich immer einen bestimmten Bias auf Themen und Netzwerke haben aus denen sich dann Freundeskreise speisen).
Wenn ich mich jedoch in meinen lokalen Netzwerken umschaue (hier in Sachsen, unabhängig ob es sich um Sachsen, Deutsche oder Zugewanderte handelt) sind es oft sehr eng begrenzte Netzwerke, in denen sich die Menschen austauschen. Entweder nur persönliche Freunde, die man auch getroffen hat im realen Leben oder die man von der Schule oder der Nachbarschaft kennt. Auch Arbeitsnetzwerke sind sehr stark ausgeprägt.
Weniger ausgeprägt, und hier unterscheiden sich Global Citizens, die sich mit den unterschiedlichsten Menschen verbinden, von “normalen” Bürgern, die in ihrer Stadt, Kommune oder Nachbarschaft leben (und sich wohlfühlen), ist dieses mutige Offensein für das Unbekannte. Da zieht es die eine oder den anderen schnell in die “Echokammern”, in denen vielleicht ein Freund oder Arbeitskollege schon ist und schon fühlt man sich abgeholt, verstanden und irgendwie Teil einer Gruppe, die etwas gemeinsam macht.
Doch ist dies eine Entwicklung für eine gesunde Zukunft, in der Vielfalt als etwas Positives von allen gesehen wird?
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